Hinweise und Tipps

Erhöhen Sie Ihre Fangchancen mit folgenden Tipps:

Location

Suchen Sie nach Plätzen, die gerne und häufig von Karpfen aufgesucht werden.

Zu diesen Stellen gehören unter anderem Sand- und Muschelbänke, Plateaus, krautfreie Stellen mit festem Untergrund, Seerosenfelder, Krautfelder und Schilfzonen.

Benutzen Sie Markerruten bzw. Lotruten oder Echolote und tasten Sie mit geeigneten Bleien den Untergrund auf die Bodenbeschaffenheit und deren Tauglichkeit ab. Je besser Sie Ihren Fangplatz kennen, umso größer sind Ihre Aussichten auf Erfolg.

Futterplatz

Legen Sie sich wenn möglich einen Futterplatz an.

Entweder punktuell oder über eine größere Gewässerfläche, damit die Karpfen den angebotenen Ködern Vertrauen schenken und danach suchen.

Passen Sie die Futtermenge den Wassertemperaturen an. Karpfen passen ihre Nahrungsaufnahme der Gewässertemperatur an. Bei niedrigen Temperaturen ist der Karpfen weniger aktiv und nimmt deshalb weniger Futter zu sich.

Köderpräsentation

Variieren Sie Ihre Köderpräsentation.

Folgende Varianten könnten auch Ihnen zum Erfolg verhelfen:

  • Benutzen Sie denselben Köder als Hakenköder, den Sie auch angefüttert haben.
  • Tarnen Sie den Hakenköder, indem Sie ihn mit weiteren Futterboilies anbieten.
  • Ebenfalls erfolgreich ist ein Pop-Up Boilie als Hakenköder. Damit erreichen Sie, dass der Hakenköder sich von den angebotenen Futterboilies abhebt und eine Attraktion darstellt.
  • Heben Sie Ihren Hakenköder hervor durch z.B. Dippen in Lockstoffen, verwenden eines ummantelten oder fluoreszierendem Köder.
  • Mit Hilfe von wasserlöslichen Produkten (PVA-Schnüre und PVA-Säcke) lassen sich weitere alternative Köderpräsentationen darstellen.
  • Auch ein einzelner Boilie (Single Hook Bait) kann unter gewissen Umständen zum Erfolg führen.

Montagen

Es gibt eine Vielzahl von Rigs und Montagen.  Wir zeigen hier einige Beispiele  und Variationen.

       
       
 

Benutzen Sie bitte keine schädlichen Hakenformen, die ein „Einnähen“ ins Fischmaul begünstigen und zu schwerwiegenden Verletzungen führen (Benthooks).
Benutzen Sie einfache Montagen und Rigs (so einfach wie möglich, so kompliziert wie nötig).

Geben Sie dem Fisch die Möglichkeit sich bei einem Abriss von der Montage und dem Blei zu befreien.

Fischen Sie nicht zu dicht an Hindernissen, wägen Sie das Risiko eines Fischverlustes immer zu Gunsten des Fisches ab.

Benutzen Sie Abhakmatten und vermeiden Sie wenn möglich das Einsacken über längeren Zeitraum bzw. in zu flachen sauerstoffarmen Uferbereichen.